Wie begegnen wir der Energiekriese

Energiepolitik aus Sicht der F D P

Wann sitzen wir bei Kerzenschein????

FDP-Fraktion lud ein zum Diskussionsabend über Engergiepolitik:

Die energiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion und Bezirksvorsitzende Frau Gudrun Kopp, kam auf Einladung der F D P Fraktion zu einer energiepolitischen Veranstaltung im Hotel Hahnenkamp, nach Bad Oeynhausen.
Die energiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion und Bezirksvorsitzende Frau Gudrun Kopp, kam auf Einladung der F D P Fraktion zu einer energiepolitischen Veranstaltung im Hotel Hahnenkamp, nach Bad Oeynhausen.
Politik muss Rolle als Preistreiber Nummer Eins bei Energie beenden!


„Wann sitzen wir bei Kerzenschein?“

Zu dieser Fragestellung hatte
FDP-Fraktionsvorsitzender Wilhelm Ober-Sundermeyer eine für alle Bürger
offene Fraktionssitzung veranstaltet.
Gastrednerin war Gudrun Kopp, FDP-MdB, energiepolitische Sprecherin
der Bundestagsfraktion und OWL-Bezirksvorsitzende.
„Wir werden wohl kaum bei Kerzenschein sitzen – aber unsere zunehmende Abhängigkeit von Energie-Importen wird ein Preisdiktat mit sich bringen“, mahnte
die Energie-Expertin in ihrem Vortrag.
Wenn es tatsächlich beim Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie bleibe und nicht dringend neue (fossile) Kraftwerke und Netze gebaut würden, könnte schon
2012 eine Stromlücke entstehen, mit gravierenden Folgen für die deutsche Wirtschaft, Arbeitsplätze und Privathaushalte.
Fast 100 % des Grundlaststroms in Deutschland werde aus der Kernenergie und Kohle hergestellt. Wer beide Energiequellen bekämpfe, gefährde den Industriestandort Deutschland.

Neben einem ausgewogenen Energiemix aus erneuerbaren Energien, (sauberer) Kohle, Gas und der Kernenergie sei es nötig, dass die hohe Steuer- und Abgabenlast auf Energie endlich zurück geführt werde. „Der Staat ist größter Preistreiber“, so Kopp. 63 % Steuern lasteten auf Spritpreisen; beim Strompreis seien über 40 % auf Steuern und Abgaben zurück zu führen.
„Würde allein die Stromsteuer gesenkt bzw. abgeschafft – könnten die Bürger um 6,3 Mrd. Euro oder 165 Euro pro Haushalt im Jahr entlastet werden.

„Seit zehn Jahren bestimmen Ideologie und Öko-Fundamentalismus den energiepolitischen Kurs unseres Landes – zunächst von Rot-Grün und bis heute fortgesetzt von Schwarz-Rot in Berlin“, so Kopp. Dieser energiepolitische Blindflug müsse ein Ende haben, forderte die liberale Bundespolitikerin.
„Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit müssen endlich gleichrangig beachtet werden, damit in unserem Land nicht das Licht ausgeht“,
so Kopp abschließend.


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